37. KONFRONTATIONEN | 21. - 24. JULI 2016
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______________________________________________________________ Jazzgalerie
SPEAK EASY (Germany/Great Britain)  - 
Ute Wassermann - voice
Phil Minton - voice
Thomas Lehn - analogue synthesizer
Martin Blume - drums, percussion

Phil Minton, einer der Pioniere wie auch originellsten Vokalisten der freien improvisierten Musik, und Ute Wassermann, die sich in ihrer Vokalkunst weit vom üblichen akustischen Klang der menschlichen Stimme entfernt, lernten einander beim NEWJazz Meeting 2005 kennen. Mit dem klassisch ausgebildeten Pianisten Thomas Lehn, dessen künstlerischer Fokus nunmehr auf live-elektronische Musik und analoge Synthesizer gerichtet ist, und dem Schlagzeuger Martin Blume, der sich einer filigranen Klangästhetik verschrieben hat, bilden sie seit 2008 das Quartett Speak Easy. Dass sich menschliche Stimme und Instrumentalklang nahtlos ineinanderfügen, wurde nicht nur in zahlreichen Konzerten und Festivalauftritten zu Gehör gebracht, die Gruppe wusste auch in ihrem 2009 auf Creative Sources erschienenen Album Backchats zu überzeugen.

"In den Backchats von Speak Easy klingen drei Evolutionsetappen zusammen - Ute Wassermann und Phil Minton, nur Stimmen und Pfeifen, Martin Blume klopft schon mit Holzstöcken auf Felle und Zinn-Kupfer-Scheiben, Thomas Lehn dreht die Knöpfe eines modernen Zauberkastens. Gemeinsam regredieren sie in eine vorsprachliche Glossolalie, in eine prälogische, polymorph-perverse Artikulation durch Geräusche und Laute, eine natürliche Musik vor jeder Musik. [...] Nicht vogelfrei, Vögel können nur fliegen und wissen's nicht besser, die hier sind narrenfrei, unbändiger Widerspruch, und wissen das. Das macht das Quartett so euphorisch, so übermütig."
(rbd, Bad Alchemy Nr. 63)

"The European quartet Speak Easy uses the quicksilver analog synthesizer squiggles and stabs of Thomas Lehn and the scrabbling percussion of Martin Blume to sandwich the otherworldly vocal acrobatics of Phil Minton and Ute Wassermann. Here the singers produce sounds just as abstract and unidentifiable as any instrumentalist, interacting and prodding not just one another, but their other two cohorts, in a dazzling rise-and-blowout."
(Peter Margasak, Down Beat, May 2010)

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